DARKO: Dynamische und agile Produktionsroboter mit lernender und selbstoptimierender Intelligenz
Agile Produktion hängt maßgeblich von der Effizienz intralogistischer Prozesse ab. Roboter als Bestandteil dieser Prozesse haben das Potenzial, echte Gamechanger zu sein. Vorausgesetzt, sie sind hochflexibel, leistungsfähig sowie kosten- und energieeffizient. Zudem müssen sie sicher sein und in gemeinsam mit Menschen genutzten Arbeitsumgebungen eingesetzt werden können. DARKO verfolgt das Ziel, eine neue Generation agiler Produktionsroboter zu realisieren. Diese verfügen über energieeffiziente, elastische Aktuatoren, die hochdynamische Bewegungen ermöglichen. Das DARKO-Konsortium vereint führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie mit Technologieanbietern und Endanwendern und bündelt deren langjährige Expertise.
Projektziele
Gemeinsam mit dem größten Hersteller von Haushaltsgeräten in Europa demonstriert das DARKO-Projekt autonome Fähigkeiten von Robotern, die über den aktuellen Stand der Technik in der dynamischen Manipulation hinausgehen – darunter das Werfen von Gütern, das Greifen und Ablegen von Objekten während der Bewegung sowie der sichere Betrieb in sich verändernden Umgebungen.
DARKO und die KI.FABRIK
Die KI.FABRIK ist eine Leuchtturminitiative und ein langfristig angelegter Rahmen zur Gestaltung der zukünftigen Produktion. In diesem Kontext werden KI-Technologien, insbesondere im Bereich der verkörperten Künstlichen Intelligenz (Embodied AI), unter realitätsnahen industriellen Bedingungen entwickelt, erprobt und zur Anwendungsreife gebracht. Ziel ist es, dass Menschen und Roboter Produktionssysteme gemeinsam strukturieren, kontinuierlich Fähigkeiten erlernen und anpassen sowie Intralogistikprozesse koordiniert steuern, um eine flexible, agile und KI-gestützte Fertigung im Sinne von Production-as-a-Service zu realisieren. Das Projekt DARKO ist in diesen Rahmen eingebettet und demonstriert den Einsatz mobiler Manipulatoren anhand eines praxisnahen industriellen Anwendungsszenarios. Im Fokus steht die Frage, wie mobile Manipulatoren autonom in logistischen Umgebungen navigieren, sicher mit Menschen interagieren sowie spezifische Manipulationsaufgaben eigenständig planen und ausführen können.
Förderung
Dieses Projekt wurde im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert.
Projektpartner
ACT Operations / Spindox
École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL)
Robert Bosch GmbH
Technische Universität München (TUM), Deutschland
University of Lincoln (UoL)
Universität Pisa (UNIPI), Italien
Örebro University (ORU)
- Koordinator: Prof. Dr. Achim Lilienthal, Örebro University / Technische Universität München
- Wissenschaftlicher Leiter: Dr. Valentin Le-Mesle, Technische Universität München
News
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