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EU-Förderung für innovative Baurobotik mit Flugrobotern
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Mindestens drei Drohnen sind mit einem Bauteil verbunden. Sie haben nicht nur die Kraft, es hochzuhieven, sondern auch, es in jede beliebige Richtung zu drehen. So kann es in Stellung gebracht und – so der Forschungsansatz – auch ohne menschliches Zutun eines Tages mithilfe einer anderen Drohne befestigt werden. Im Forschungsprojekt Heterogeneous Aerial Robot Teams for In-Situ Prefabricated Building Assembly, kurz HARPA, wird die Zukunft des Bauens erforscht, in dem Flugroboter eine wichtige Rolle spielen.
TUM erforscht Design und Strategien für passende Montage
Unter der Regie der niederländischen Universität TU Delft, die sich das Transportkonzept mittels Flugroboter ausgedacht hat, ist TUM-Professorin Dörfler unter anderem dafür zuständig, das passende Design für die Drohnen-gestützte Montage zu finden sowie intelligente und vor allem machbare Strategien für die Platzierung und Befestigung der Bauteile zu finden. Der Ex-TUM-Professor Stefan Leutenegger von der ETH Zürich sorgt dafür, dass die Drohnen die Umgebung und die zu verbauenden Teile präzise wahrnehmen. Die Forschenden werden unterstützt von Flying Baskets aus Italien, einem mittelständisches Unternehmen, das sich auf Flugroboter spezialisiert hat, die bis zu 100 Kilogramm schwere Objekte transportieren können.
Das bei der EU für die Förderung von Deep-Tech-Innovationen zuständige European Innovation Council unterstützt das Projekt im Rahmen der EIC Pathfinder Challenges mit vier Millionen Euro. Die Laufzeit ist vier Jahre. Los geht es im Oktober 2026.
Text: Andreas Schmitz