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Robotik zum Anfassen: Ferienpass-Kinder entdecken die Welt der Forschung
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Garmisch-Partenkirchen, 11. August 2026 – Roboter aus nächster Nähe erleben, Forschungslabore erkunden und selbst einen Roboterarm programmieren: Das konnten Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren bei der Veranstaltung „Roboterfabrik Junior“, die das Forschungszentrum Geriatronik der Technischen Universität München (TUM) im Rahmen des Ferienpasses von Volkshochschule und Kreisjugendring angeboten hat.
Die jungen Technikbegeisterten lernten den Assistenzroboter GARMI und seinen Nachfolger kennen, erhielten Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit und nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zur Welt der Robotik und Künstlichen Intelligenz zu stellen. Auch die Werkstätten mit ihren Fräsmaschinen und 3D-Druckern standen auf dem Programm.
Für große Begeisterung sorgte die Vorführung von Wissenschaftler Jens Rüppel. Gemeinsam mit seinem interaktiven Roboter NAO brachte er die Kinder zum Staunen: Der Roboter kann sprechen, tanzen, verschiedene Tiere nachahmen und vieles mehr. Begeistert errieten die Kinder die dargestellten Tiere und tanzten zeitweise sogar mit. „Wenn Menschen, egal welchen Alters, mit einem Roboter interagieren, merkt man, dass Berührungsängste schnell abgebaut werden. Genau solche Erlebnisse wecken Neugier auf Forschung.“, sagt der 30-jährige Rüppel.
Zeitgleich fand im Forschungszentrum ein einwöchiges Praktikum für Schüler und Schülerinnen statt, das in Kooperation mit den Friends of Geriatronics organisiert wurde. Die PraktikantInnen präsentierten den jungen Gästen stolz ihr Abschlussprojekt: einen selbst gebauten und 3D-gedruckten Roboterarm. Von der Programmierung bis hin zur Elektrik und der praktischen Umsetzung wie Löten und Schrauben gab es keinen Arbeitsschritt, den die Jugendlichen nicht selbst durchführten. Die Freude am Entdecken und Bauen steckte auch die Ferienpass-Kinder an, die den PraktikantInnen am liebsten noch länger zugeschaut hätten.
Am Abschluss des Ferien-Workshops wartete die Roboterfabrik: Dort durften die Kinder Roboterarme programmieren und steuern. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vom Turmbau über Reisumfüllen oder kleine Hindernis-Parcours aufbauen – die Roboterarme machten das, was die jungen Experten ihnen beibrachten.
Das Forschungszentrum Geriatronik engagiert sich regelmäßig in der Wissenschaftskommunikation und ermöglicht am Standort Garmisch-Partenkirchen Menschen aller Altersgruppen Einblicke in die aktuelle Forschung der TUM. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am 20. November 2026 beim Tag der offenen Tür. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werden Anfang Oktober hier auf unserer Website veröffentlicht.