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Grundschüler zu Besuch im Forschungszentrum
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Garmisch-Partenkirchen, 28. Juli 2026 – Nach dem Erfolg im letzten Jahr fanden kurz vor den Sommerferien wieder die von GaPa-Kultur initiierten Kunst- und Wissenschaftstage für Grundschüler statt. Auch das Forschungszentrum Geriatronik öffnete in der Breitenau für zwei Klassen seine Pforten. Geboten bekamen die Viertklässler aus der Gröbenschule und die Zweitklässler aus der Grundschule Garmisch jeweils auf sie passend zugeschnittene Workshops. In 90 Minuten drehte sich alles um die großen CNC Dreh- und Fräsmaschinen in der Halle, die vielen 3D-Drucker im Forschungszentrum, die Kamerasysteme für die Forschenden und natürlich um die programmierbaren Roboterarme und die Roboter selbst, wie den bekannten GARMI.
Bürgermeister Peter Schimpf stimmt Kinder geschickt auf Robotik ein
Bei seiner Einführung in die beiden Vormittage stellte sich heraus: Kinder für Robotik und den Campus begeistern, liegt Bürgermeister Peter Schimpf am Herzen. Nach seinen Begrüßungsworten glänzte der dritte Rathauschef mit Grundwissen: „Der Begriff Roboter stammt aus dem Tschechischen. Er geht auf das Wort „robota“ zurück, das so viel wie „Frondienst“ oder „harte Arbeit“ bedeutet.“, so Schimpf. Als Robotik bezeichnet man demnach die Wissenschaft und Technik der Entwicklung, Konstruktion, Programmierung und Anwendung von Robotern, die für uns Menschen arbeiten oder einen Dienst tun. Für die Viertklässler aus der Gröbenschule und für manche aus dem Geriatronik-Team war diese Herleitung neu. Aber unter den Zweitklässlern der Grundschule Garmisch befanden sich mehrere Kinder, die mit diesem Wissen trumpfen und mit Peter Schimpf anschließend fachsimpeln konnten.
Die Fragen der Kinder hatten es in sich: Welche Welt wünscht du dir?
Als die Gruppen gemeinsam mit Wissenschaftlerin Tonia Mielke ins Forschungslabor zu GARMI kamen, war von Berührungsängsten oder Distanz nichts zu spüren. Sobald GARMI bereit war, durfte jedes der Kinder mit ihm interagieren. Neben Fragen zu Lieblings-Computerspielen, zu den Eigenschaften von GARMI, zu den schwersten oder schnellsten Tieren auf der Welt oder zu Garmisch-Partenkirchen selbst, erstaunte vor allem ein Viertklässler der Gröbenschule mit seiner Frage: „GARMI, welche Welt wünscht du dir?“ Die Antwort des findigen Roboters fand ausschließlich Zustimmung: „Ich finde die Idee einer bunten und freundlichen Welt spannend, in der alle Tiere und Menschen zusammenleben und Spaß haben können. Eine Welt voller Abenteuer und Freundschaften.“
Eines wurde an den beiden Vormittagen schnell klar: Die teilnehmenden Kinder haben mit dem Forschungszentrum Freundschaft geschlossen, was sich gegen Ende der Workshops vor allem beim selbständigen Bedienen der Roboterarme zeigte.